Es ist so dunkel auf dem Gehweg, dass ich nicht erkennen kann ob ich unter meinem schwermütigen Gang auf herumkriechende Nacktschnecken trete oder ob es nur kleine Ästchen sind: Es ist keine Nische mehr für Mitleid übrig.

Alles was ich an Gefühlen besitze ist wertlos, sie werden in den nächsten Sekunden wieder von Müdigkeit ertränkt. Ich möchte weinen, aber es geht nicht. Die Tränen schlucke ich wie ein braves Mädchen so lange hinunter bis sich in meinem Bauch ein dicker Klumpen bildet, der die halbe Nacht nicht weggehen wird und ich immer müder werde und der Klumpen immer dicker, immer dicker, immer schwerer, er verursacht Übelkeit, ich weiß dass es nicht gesund ist.

 

Aber ich muss gesund bleiben, obwohl ich am liebsten mit einer Erkältung als Ausrede die ganze Zeit schweigend allein herumliegen wollen würde.

 

oh wärst du da.

Mit dem Gefühl, mich selbst verleugnet zu haben, gehe ich zu Bett.

 

30.8.07 21:47
 


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